Nebengruppenelemente („äußere“ Übergangsmetalle, d-Elemente; Gruppe 3 bzw. Gruppen 4 - 12); Lanthanoide und Actinoide („innere“ Übergangsmetalle, f-Elemente, Gruppe 3)
Die Metalle zwischen s- und p-Block, deren Eigenschaften auf die Besetzung innerer d- und f-Orbitale zurückgehen: von Titan bis Quecksilber, mit Platinkomplexen als Arzneistoffen und einem kurzen Blick auf Lanthanoide und Actinoide.
Zwischen der 2. und der 13. Gruppe liegt im Periodensystem ein breiter Block von Metallen. Bei ihnen werden nicht die äußersten Schalen aufgefüllt, sondern innere d-Orbitale, bei Lanthanoiden und Actinoiden sogar die noch tiefer liegenden f-Orbitale. Daraus erklärt sich, was diese Elemente verbindet: mehrere stabile Oxidationsstufen, farbige Verbindungen und eine starke Neigung zur Komplexbildung. Wer bei einer Titration das tiefviolette \(\ce{MnO4-}\) zu fast farblosem \(\ce{Mn^2+}\) umschlagen sieht, hat alle drei Merkmale auf einmal vor Augen.
Der Weg durch die Nebengruppen beginnt mit diesen gemeinsamen Grundlagen und folgt dann dem Periodensystem: zuerst die 3d-Reihe von Titan bis Zink, danach die schweren Edelmetalle und Quecksilber. Dabei geht es immer auch um die Verwendung in der Pharmazie, etwa als Nachweisreagenz in der Analytik, als Katalysator in der Synthese, als Metallzentrum in Biomolekülen oder als Cytostatikum wie Cisplatin. Die Lanthanoide und Actinoide bilden einen kurzen Abschluss.
Vieles hier ist angewandte Allgemeine Chemie. Komplexgleichgewichte, Redoxpotentiale und Löslichkeitsprodukte bekommen an konkreten Stoffen ein Gesicht, und wer diese Werkzeuge sicher beherrscht, kann die meisten Reaktionen der Übergangsmetalle herleiten statt auswendig zu lernen.
Nebengruppenelemente
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