Allgemeine Chemie

Beispiele für chemische/physikochemische Gleichgewichte

Wie umkehrbare Vorgänge einen Gleichgewichtszustand erreichen, wie das Massenwirkungsgesetz ihn quantitativ beschreibt und was daraus für Extraktion und Fällung folgt.

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Viele Vorgänge laufen nicht vollständig in eine Richtung ab. Hin- und Rückreaktion stellen sich so aufeinander ein, dass sich makroskopisch nichts mehr ändert, obwohl auf Teilchenebene weiter umgesetzt wird. Ob und wo sich ein solcher Zustand einstellt, folgt aus der Thermodynamik. Hier geht es darum, ihn zu beschreiben, zu berechnen und gezielt zu nutzen.

Der Weg führt vom Gleichgewichtszustand selbst zu seiner quantitativen Fassung im Massenwirkungsgesetz, mit dem sich die Lage eines Gleichgewichts angeben und seine Verschiebung vorhersagen lässt. Darauf bauen zwei Sonderfälle auf, die in der pharmazeutischen Praxis ständig begegnen. Verteilt sich ein Stoff zwischen zwei nicht mischbaren Phasen wie Wasser und Ether, bestimmt das Verteilungsgleichgewicht, wie gut er sich ausschütteln lässt. Steht ein schwerlösliches Salz wie \(\ce{AgCl}\) mit seiner Lösung im Gleichgewicht, beschreibt das Löslichkeitsprodukt, wann ein Niederschlag ausfällt. Darauf beruhen viele Nachweise und Trennungen in der Analytik.

Zu allen Teilen gehört ein Rechenanteil, vom Massenwirkungsgesetz über Extraktionsausbeuten bis zur Löslichkeit. Dieselben Werkzeuge kehren bei Säure-Base-, Redox- und Komplexgleichgewichten wieder, die unmittelbar auf diesem Unterthema aufbauen.

Gleichgewichtszustand

Dynamisches Gleichgewicht und Fließgleichgewicht

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Massenwirkungsgesetz

Massenwirkungsgesetz und Gleichgewichtskonstante

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Beeinflussung des Gleichgewichts nach Le Chatelier

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Verteilungsgleichgewichte

Nernst’sches Verteilungsgesetz und Verteilungskoeffizient

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Ausschütteln: einmalige und mehrfache Extraktion

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Löslichkeitsprodukt

Löslichkeitsprodukt und Löslichkeit schwerlöslicher Salze

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Fällungsbedingung und gleichioniger Zusatz

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