Maßanalyse

Allgemeines

Die gemeinsamen Grundlagen aller Titrationen: wie Titrationskurven den Äquivalenzpunkt beschreiben, welche Verfahrensarten es gibt und wie Maßlösungen hergestellt und auf Urtitersubstanzen eingestellt werden.

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In der Maßanalyse bestimmt man den Gehalt eines Stoffes über das Volumen einer Lösung bekannter Konzentration, das bis zur vollständigen Umsetzung verbraucht wird. Ob dabei Protonen übertragen, Elektronen ausgetauscht, Niederschläge gebildet oder Komplexe geknüpft werden, ändert die Chemie, nicht aber das Prinzip. Diese gemeinsamen Grundlagen stehen hier am Anfang, bevor die einzelnen Titrationsarten folgen.

Den Einstieg bilden Titrationskurven. Sie zeigen, wie sich eine Messgröße wie der pH-Wert während der Zugabe verändert, und machen den Äquivalenzpunkt sichtbar und berechenbar. Daran schließt die Frage an, wie man vorgeht, wenn eine direkte Umsetzung nicht gelingt, etwa weil eine Reaktion zu langsam abläuft und man deshalb einen Überschuss zugibt und zurücktitriert.

Jede Gehaltsangabe ist nur so genau wie die Maßlösung, mit der sie ermittelt wurde. Deshalb geht es danach um Herstellung und Einstellung von Maßlösungen und um den Faktor, der die tatsächliche von der angestrebten Konzentration unterscheidet. Den festen Bezugspunkt liefern Urtitersubstanzen, zum Beispiel Kaliumhydrogenphthalat für Natronlauge. Mit diesem Handwerkszeug lassen sich die Säure-Base-, Redox-, Fällungs- und komplexometrischen Titrationen der folgenden Unterthemen sicher auswerten.

Titrationskurven

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Titrationsverfahren

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Maßlösungen

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Urtitersubstanzen

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Urtiter für Silbernitrat-Maßlösung

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