Flüssigchromatographie mit superkritischen Phasen (SFC)
Chromatographie mit überkritischem Kohlendioxid als mobiler Phase: vom Trennprinzip und Gerät bis zum Einsatz in Arzneistoffanalytik und präparativer Reinigung.
Zwischen Gaschromatographie und HPLC liegt ein Verfahren, dessen mobile Phase weder Gas noch Flüssigkeit ist. Oberhalb von kritischer Temperatur und kritischem Druck geht ein Stoff in einen überkritischen Zustand über. Er fließt und diffundiert dann fast so leicht wie ein Gas, kann Substanzen aber ähnlich wie eine Flüssigkeit lösen. In der SFC dient meist \(\ce{CO2}\) als solches Fluid. Die Trennung verläuft damit nach den Regeln der Flüssigchromatographie, nutzt aber Eigenschaften, die man sonst von der GC kennt.
Der Weg führt vom Prinzip zur Praxis. Zunächst geht es darum, was den überkritischen Zustand ausmacht, wie das Gerät ihn während der Trennung aufrechterhält und weshalb dem \(\ce{CO2}\) oft polare Zusätze beigemischt werden. Darauf bauen die pharmazeutischen Anwendungen auf, etwa die Trennung der Enantiomere eines chiralen Arzneistoffs, die nicht nur analytisch, sondern auch im präparativen Maßstab gelingt.
Begriffe wie Retention, Selektivität und Auflösung kommen aus den allgemeinen chromatographischen Grundlagen und werden hier vorausgesetzt. Als Bezugsverfahren dient durchgehend die HPLC: Viele Bauteile und Säulen kennst du von dort, und gerade im Vergleich wird deutlich, was die SFC anders macht.
Grundlagen
Die SFC nutzt überkritisches Kohlenstoffdioxid als mobile Phase, dessen Eigenschaften …
SFC: Prinzip, überkritisches CO2 und ModifierPharmazeutische Anwendungen
Wofür die SFC in der Pharmazie eingesetzt wird und warum …
Pharmazeutische Anwendungen und präparative SFC