Chromatographie

Flüssigchromatographie (LC, HPLC, UHPLC)

Wie die Flüssigchromatographie Analyte zwischen gepackter Säule und gepumptem Eluenten trennt, wie man geladene Stoffe und Enantiomere zugänglich macht und wofür die HPLC in der Arzneimittelprüfung eingesetzt wird.

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Die Flüssigchromatographie trennt Stoffgemische, indem eine flüssige mobile Phase unter Druck durch eine dicht gepackte Säule gepumpt wird. Jeder Analyt verteilt sich unterschiedlich zwischen Eluent und stationärer Phase und erreicht den Detektor deshalb zu seiner eigenen Zeit. Gegenüber der Dünnschichtchromatographie arbeitet die HPLC im geschlossenen System mit viel feineren Partikeln. Anders als die Gaschromatographie braucht sie keine verdampfbaren Analyte, und im Unterschied zur Größenausschlusschromatographie beruht die Trennung auf Wechselwirkungen, nicht auf Molekülgröße. Die allgemeinen Kenngrößen wie Retentionsfaktor, Auflösung und Bodenzahl stammen aus den chromatographischen Grundlagen und werden hier vorausgesetzt.

Der Weg führt vom Gerät zur Trennung: Zuerst stehen Anlage, Säule und Phasen im Mittelpunkt, dann die Frage, warum ein Stoff an Normal- oder Umkehrphase früher oder später eluiert, wie man die Elution über Zusammensetzung und Temperatur steuert und wie das Signal schließlich gemessen wird. Darauf bauen Ionenaustausch- und Ionenpaarchromatographie auf, die geladene Analyte wie Aminosäuren oder quartäre Ammoniumverbindungen trennbar machen.

In der Arzneimittelprüfung ist die HPLC das Standardverfahren für Gehalt und Verunreinigungen. Ein besonderer Fall sind Enantiomere, die sich auf achiralen Phasen nicht unterscheiden lassen und eigene Strategien verlangen.

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