Grundlagen der Physik und der physikalischen Chemie
Die Gesetze von Mechanik, Wärmelehre, Elektrizität, Wellen, Optik und Atombau, auf denen Arzneiformen, Messmethoden und Strahlenanwendungen in der Pharmazie beruhen.
Warum setzt sich eine Suspension mit der Zeit ab, warum muss eine Augentropflösung isotonisch sein, und wie bestimmt ein Polarimeter den Gehalt einer Zuckerlösung? Hinter solchen Fragen stehen physikalische und physikochemische Gesetze, die in diesem Kapitel zusammenkommen.
Der Weg führt vom Greifbaren zum Unsichtbaren. Am Anfang stehen makroskopische Systeme: bewegte Körper, strömende Flüssigkeiten, Wärme und elektrischer Strom. Danach geht es um periodische Vorgänge und Wellen, auf denen die Optik aufbaut. Den Abschluss bildet der Aufbau der Materie, aus dem sich Spektren und Radioaktivität erklären. Einige Werkzeuge kehren dabei immer wieder: Erhaltungssätze, Exponentialgesetze und Analogien, etwa zwischen Strömungswiderstand und elektrischem Widerstand oder zwischen Federpendel und Schwingkreis. Wer ein solches Muster einmal verstanden hat, erkennt es an anderer Stelle wieder. Einheiten, Diagramme und Fehlerrechnung aus dem ersten Kapitel werden dabei laufend gebraucht.
Grenzflächen, Sedimentation, Lösung, Diffusion und Osmose schlagen die Brücke zur Arzneiformenlehre, wo sie begründen, wie Arzneiformen hergestellt werden und warum sie stabil bleiben. Spektren und Strahlung führen weiter in die instrumentelle Analytik und zu den Strahlenanwendungen in Medizin und Pharmazie.
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