Allgemeine Grundlagen
Das Rechen- und Messhandwerkszeug der Physik: Größen und Einheiten, Stoffmenge, Dichte und Konzentration, die Auswertung von Messwerten mit ihrer Unsicherheit und die Grundoperationen im Labor.
Jede Rechnung in der Physik beginnt mit einer sauber angegebenen Größe: einem Zahlenwert mal einer Einheit. Wer \(25\,\mathrm{mg}\) in \(5\,\mathrm{mL}\) löst und daraus eine Konzentration in \(\mathrm{mol/L}\) machen will, braucht genau dieses Handwerkszeug: Einheiten umrechnen, Mengen aufeinander beziehen und am Ende einschätzen, wie verlässlich das Ergebnis ist. In Rezeptur und Analytik ist das tägliche Arbeit, etwa wenn eine Einwaage berechnet oder die Wägeunsicherheit einer Analysenwaage berücksichtigt werden muss.
Die Unterseiten bauen in dieser Reihenfolge aufeinander auf. Zuerst geht es darum, wie man eine Größe korrekt angibt. Darauf folgen die Mengenbegriffe wie Stoffmenge, Dichte und Konzentration, also Größen, die eine Menge auf eine andere beziehen. Der dritte Schritt führt von einzelnen Werten zu Messreihen: Wie stellt man Messungen in Diagrammen dar, wie gewinnt man aus ihnen Zusammenhänge, und wie geht man mit Unsicherheiten um? Zum Schluss übertragen die Grundoperationen diese Grundlagen auf praktische Arbeitsschritte wie Wägen, Lösen oder Konservieren.
Einheiten, Linearisierung und Fehlerrechnung kehren in allen weiteren Kapiteln der Physik und der physikalischen Chemie wieder. Die Grundoperationen begegnen dir in der Arzneiformenlehre erneut, dort mit dem Blick auf die Herstellung konkreter Zubereitungen.
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