Rezepturarzneimittel (Spezifika ausgewählter Arznei- und Darreichungsformen) und homöopathische Zubereitungen
Die Darreichungsformen der Rezeptur, von Pulvern über Zäpfchen und Lösungen bis zu Salben, Cremes und Gelen, jeweils mit Hilfsstoffen, Herstellung, Prüfung und Lagerung, dazu die homöopathischen Zubereitungen.
Wer in der Apotheke eine Rezeptur anfertigt, braucht für jede Darreichungsform dieselben Antworten: Was verlangt das Arzneibuch, welche Hilfsstoffe eignen sich, wie wird hergestellt und geprüft, wie verpackt und gelagert? Dieses Steckbrief-Prinzip zieht sich durch alle Formen dieses Unterthemas, ob Hartkapsel, Suppositorium oder Augentropfen.
Den Anfang machen die festen Formen. Der Weg führt vom Haufwerk aus Pulvern und Granulaten zu einzeldosierten Kapseln und Zäpfchen. Es folgen die flüssigen Formen, die sich als disperse Systeme verstehen lassen: Lösungen, Emulsionen und Suspensionen, dazu Tropfen für Auge und Nase und Extrakte aus pflanzlichen Drogen. Homöopathische Zubereitungen stehen dort, wo sie technologisch hingehören: Verreibungen und Globuli bei den festen, Urtinkturen und Dilutionen bei den flüssigen Formen.
Der zweite Teil gilt den halbfesten Zubereitungen zur kutanen Anwendung. Phasenzahl, Wassergehalt und Emulgatortyp ordnen den Weg von wasserfreien Salben über Cremes zu Gelen und feststoffreichen Pasten, und Grundlagen aus Ph. Eur., DAB, DAC und NRF dienen dabei als wiederkehrende Beispiele. Herstellungsschritte wie Anreiben, Schmelzen und Quellen tauchen hier ebenso auf wie Konservierung und Antioxidantien. Die Prüfmethoden selbst findest du unter den Qualitätskriterien.
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