Zellbiologie

Zelltod

Wie Zellen gezielt durch Apoptose abgebaut werden oder unkontrolliert durch Nekrose zugrunde gehen, und woran man beide Formen unterscheidet.

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Jede Zelle hat ein Ende, aber nicht jedes Ende sieht gleich aus. Manche Zellen bauen sich nach einem inneren Programm geordnet ab, andere gehen nach einer schweren Schädigung, etwa durch Sauerstoffmangel bei einem Herzinfarkt, unkontrolliert zugrunde. Diese Unterscheidung zwischen programmiertem Zelltod (Apoptose) und Zelluntergang (Nekrose) ist der Kern dieses Unterthemas.

Die Apoptose ist kein Unfall, sondern eine Leistung des Organismus. Sie hält die Zellzahl in Geweben im Gleichgewicht, formt Organe während der Entwicklung, so verschwinden etwa die Häute zwischen den Fingern des Embryos, und entfernt Zellen mit beschädigter DNA, bevor sie entarten können. Der rote Faden folgt dem Ablauf: Was löst den Zelltod aus, wie führen Caspasen ihn als Proteasen-Kaskade aus, wie wird die sterbende Zelle beseitigt, und worin unterscheidet sich das alles von der Nekrose mit ihrer Entzündungsreaktion?

Das Thema knüpft an den Zellzyklus und seine Kontrollpunkte an. Für die Pharmazie führt es weiter zur Tumorbiologie, denn viele Krebszellen umgehen die Apoptose, und zahlreiche Zytostatika wirken gerade dadurch, dass sie diesen Weg wieder in Gang setzen.

Apoptose und Nekrose: Ablauf und Abgrenzung

Wie Zellen geordnet durch Apoptose oder ungeordnet durch Nekrose sterben …

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