Arzneipflanzen und offizinelle Drogen sowie Giftpflanzen aus anderen als den oben genannten Taxa, inkl. pharmazeutisch relevanter Rotalgen (Rhodophyta) und Braunalgen (Phaeophyceae)
Arzneipflanzen, Drogen und Giftpflanzen außerhalb der großen Familien aus 5.2.3, von Rot- und Braunalgen über Moose und Nacktsamer bis zu Angiospermen, die nach Wirkstoffprinzip und Anwendung geordnet sind.
Nicht jede pharmazeutisch genutzte Pflanze gehört zu den großen Familien, die im vorigen Abschnitt systematisch durchgegangen wurden. Hier sammeln sich die übrigen: Organismen, die in keine dieser Gruppen passen, aber als Droge, als Quelle für Hilfsstoffe oder als Giftpflanze in der Apotheke auftauchen.
Den Anfang machen Rot- und Braunalgen. Als Thallophyten ohne Gliederung in Wurzel, Spross und Blatt stehen sie systematisch weit von den Blütenpflanzen entfernt, liefern aber Polysaccharide, die in Galenik und Mikrobiologie als Gelbildner und Verdickungsmittel dienen. Jede Agarplatte im Labor stammt letztlich aus einer Rotalge. Es folgen Moose und Gymnospermen als Landpflanzen außerhalb der Bedecktsamer. Bei den Angiospermen wechselt die Ordnung: Die Drogen sind nach ihrem Wirkstoffprinzip gruppiert, also nach Saponinen, Anthranoiden, Schleim und fetten Ölen sowie Herzglykosiden, danach kommen Teedrogen, sortiert nach ihrer Anwendung.
Zum Schluss wird alles zusammengeführt. Drogen, die leicht verwechselt werden, ordnest du sauber in die Systematik ein, und Pflanzen erkennst du an Merkmalen und am Bild. Die Inhaltsstoffe selbst begegnen dir in der Pharmazeutischen Biologie und in der Pharmakologie wieder, wo ihre Chemie und Wirkung im Mittelpunkt stehen.
Rotalgen werden hier systematisch eingeordnet und von Braunalgen abgegrenzt, und …
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Braunalgen: Bau, Pigmente und AlginsäureGinkgo, Wacholder und Eibe als Nacktsamer: haploides Nährgewebe, die Natur …
Moose und Drogen der GymnospermenPrimelgewächse erkennen an Rosette, Röhrenblüte und freier Zentralplacenta und die …
Primulaceae und PrimelwurzelFaulbaumrinde, Kreuzdornbeeren und Rhabarberwurzel als abführende Anthranoid-Drogen, ihr Nachweis mit …
Anthranoid-Drogen: Faulbaum und JohanniskrautLeinsamen als Schleimdroge mit Sitz und Art seiner Schleimstoffe, die …
Lein, fette Öle und SamenBaldrian als Sammelart mit den Merkmalen der Valerianaceae und Hopfenzapfen …
Beruhigungsdrogen: Baldrian und HopfenHolunderblüten und Wollblumen als Blütendrogen: ihre Stammpflanzen und Familien, die …
Blütendrogen: Holunder und WollblumeMaiglöckchen und Meerzwiebel sind Giftpflanzen mit herzwirksamen Steroidglykosiden, die man …
Herzglykosid-Giftpflanzen: Maiglöckchen und MeerzwiebelGinseng, Efeu und Taigawurzel gehören zu den Araliaceae, die Kapuzinerkresse …
Systematische Zuordnung leicht verwechselter DrogenWie man die Mistel aus einer Merkmalsbeschreibung und Arzneipflanzen auf …
Arzneipflanzen nach Merkmalen und Bild erkennen