Genetik

Genetischer Code

Wie die Basenfolge der mRNA in Dreiergruppen gelesen und in die Aminosäuresequenz eines Proteins übersetzt wird.

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Zwischen der Transkription, die eine Gensequenz in mRNA umschreibt, und der Translation, die am Ribosom ein Protein aufbaut, steht eine Übersetzungsregel: der genetische Code. Er legt fest, welche Nucleotidfolge der mRNA welcher Aminosäure entspricht. Die Grundidee ist eine einfache Rechnung. Mit vier Basen lassen sich in Dreiergruppen \(4^3 = 64\) verschiedene Codons bilden, denen nur 20 proteinogene Aminosäuren gegenüberstehen. Zweiergruppen mit ihren \(4^2 = 16\) Möglichkeiten würden nicht ausreichen.

Aus diesem Zahlenverhältnis ergeben sich die allgemeinen Eigenschaften des Codes, mit denen der Einstieg beginnt. Darauf baut der zweite Teil auf: Er behandelt die Codons, die den Beginn und das Ende der Ablesung markieren. Außerdem geht es um die Frage, wie ein Codon überhaupt erkannt wird, nämlich über das passende Anticodon einer tRNA.

Für die Pharmazie ist das mehr als Grundlagenwissen. Wer versteht, wie eine einzelne Basenänderung eine Aminosäure austauscht oder ein Protein vorzeitig abbricht, kann genetisch bedingte Erkrankungen besser einordnen. Dasselbe gilt für Antibiotika, die an der Proteinbiosynthese angreifen. Den Anschluss bilden die Translation und die Struktur der tRNA.

Eigenschaften des genetischen Codes

Wie die Basenfolge der mRNA in Aminosäuren übersetzt wird und …

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Startcodon, Stoppcodons und Anticodon

Wie Startcodon und Stoppcodons den Leserahmen der mRNA begrenzen und …

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